Na sowas…

… eigentlich ist es der Hammer: Vor ein paar Tagen war ich in Bardolino am Gardasee. Natürlich habe ich ein Fahrrad mitgenommen. Und weil es nach Italien ging, habe ich mein etwa 15 Jahre altes Hercules Fahrrad mitgenommen. Vorsichtshalber, weil in Italien ja gerne mal etwas abhanden kommt. Nun, ich stellte mein Fahrrad am Hotel ab und als ich am Nachmittag noch ein wenig radln wollte, gleubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Ein Liebhaber alter Räder hat mir das vordere Schutzblech abmontiert. Fein säuberlich, denn die unteren Halteschrauben nahm er gleich mit und am oberen Ende hat er freundlicherweise die Schraube wieder fest gedreht. Sonst wäre der Scheinwerfer abgefallen.
Nun muß ich mich auf die Suche begeben und ein neues Schutzblech organisieren. Falls ein Leser ein solches Teil zufällig übrig hat, bitte melden. Dankeschön ;-)

Ohlstadt – Garmisch Partenkirchen – Mittenwald – Leutasch – Telfs – Zirl – Innsbruck – Ohlstadt

Gefahren am: 30.08.2009
Gefahren mit: Trekking Rad
Geeignet für: Trainierte
Anspruch: Hoch
Landschaft: Einfach super
Strecke: Einweg
Rückfahrt: Per Bahn
Länge: ca. 85 km

Bilder der Tour:
www.bilder-galerien.info

Die von mir am 30.08.2009 gefahrene Route eignet sich nur für trainierte Radler. Auf einer Streckenlänge von etwa 85 Kilometern sind immerhin nahezu 850 Höhenmeter zu überwinden.
Zur Tour: Gleich vorab, diese Tour ist mit Sicherheit eine der schönsten von mir bisher gefahrenen Touren. Für Bergliebhaber einfach ein Traum. Da die Tour zu viel Zeit beansprucht, habe ich für die Rückfahrt nach Ohlstadt ab Zirl den Zug genommen.
Hier die Tour:



Ab Ohlstadt geht es entlang der Loisach bis nach Garmisch Partenkirchen. Auf diesem Teilstück haben Sie stets die Zugspitze vor sich. In Garmisch müssen Sie dann durch den Ort Richtung Sprungschanze fahren. Die aufgezeichnete GPS Route führt Sie kurz nach Erreichen der Stadt auf Nebenstrassen ans Ende der Stadt.

Nun wird es lebhaft. Der Anstieg Richtung Mittenwald führt entlang der stark befahrenen B2. Hier steht aber ein Radweg zur Verfügung, der teilweise neben der Strasse und teilweise etwas abseits verläuft.
Auf dem Weg Richtung Mittenwald rückt das Karwendelgebirge immer näher.

Beeindruckende Bergkulisse

Beeindruckende Bergkulisse

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Wenn Sie auf Ihrer Tour etwas Zeit haben, sollten Sie sich Mittenwald ein wenig ansehen. Sehr schön sind hier die Häuser, die zum Teil liebevoll und mit großem Aufwand bemalt wurden.
Kurz nach Mittenwald geht es wieder bergauf Richtung Leutasch. Die zum Teil recht schmale Strasse ist an schönen Tagen gut befahren. Motorräder, Wohnmobile und Autos benutzen diese Route um eben ins Leutaschtal zu kommen, oder zurück nach Mittenwald.
Nach der moderaten Steigung geht es wieder ein Stück bergab. Nach einer Brücke über die Leutascher Ache kommt linker Hand ein Kiosk der für eine kurze Rast und Auffüllen der Getränkeflasche sehr willkommen ist. Hier ist auch der Eingang zur Leutascher Geisterklamm zu finden. Leider hatte ich keine Zeit und musste auf eine Besichtigung der Schlucht verzichten.
Weiter geht es Richtung Leutasch, gelegen auf einem sehr schönen Hochplateau. Ab nun geht es stetig leicht bergauf.

Schöne Orte, grandiose Natur

Schöne Orte, grandiose Natur

Am Ende des Leutascher Hochplateaus folgt eine letzte Steigung. Hier erreichen Sie dann in Kürze den höchsten Punkt dieser Tour. Dieser liegt auf ca. 1300 Meter.
Hoffentlich verfügt Ihr Fahrrad über gute Bremsen, denn nun geht es bergab ins Inntal.
In Telfs stellte sich die Frage: Wie soll es von diesem Ort zurück zum Ausgangspunkt Ohlstadt gehen? Nach nunmehr ca. 85 Kilometern war meine Kondition nicht mehr die beste. Also entschied ich noch nach Zirl zu fahren. Von dort aus wollte ich dann den Zug zurück nach Ohlstadt nehmen.
In Zirl angekommen fragte ich einen Passanten nach dem Weg zum Bahnhof. Es stellte sich heraus, dass sich der Bahnhof mit Anschluß Richtung Garmisch-Partenkirchen in Hochzirl befindet. Nochmals bergauf fahren? Dazu hatte ich keine Reserven mehr. In Zirl gibt es am unteren Ende des Ortes einen weiteren Bahnhof und diesen suchte ich mir aus. Von hier aus fuhr ich zunächst nach Innsbruck, wechselte den Zug und etwa zwei Stunden später kam ich wieder in Ohlstadt an.

Ohlstadt – Kochel – Walchensee – Eschenlainetal – Eschenlohe – Ohlstadt

Gefahren am 27.08.2009

Ausgesprochen schöne Natur

Ausgesprochen schöne Natur

Wer in Ohlstadt wohnt, hier Urlaub macht oder einfach mal nach Ohlstadt kommen möchte, sollte natürlich auch die schönste Attraktion die dieser kleine Ort zu bieten hat genießen: Die Berge!
Die hier vorgestellte Tour empfehle ich mit einem Mountainbike zu fahren. Der größte Teil der Route könnte zwar auch mit einem Trekking Bike gefahren werden, aber bei der Fahrt durch das Eschenlainetal ist das Mountainbike voll in seinem Element. Sollten Sie dennoch mit einem “Standard” Fahrrad diese Tour fahren, werden Sie im Tal an der einen oder anderen Stelle vermutlich Ihr Fahrrad bergab schieben.
Hier die Tour:

Klares Wasser lädt zum Baden ein

Klares Wasser lädt zum Baden ein

Bis Kochel am See verläuft die Route auf Seitenstrassen und Radwegen neben der Hauptstrasse. Ab Kochel wird es aber lebhaft. Ich habe die normale Kesselbergroute gewählt, weil die Strecke mit durchschnittlich 4 Prozent Steigung zum Ziel führt. Wer es ruhiger mag und etwas fitter ist, kann auch die alte Kesselbergstrasse wählen. Diese beginnt kurz hinter dem Abzweig zum Walchensee Kraftwerk. Dann bitte rechts abbiegen.
Ab Urfeld wird es dann endlich wieder ruhiger. Zunächst geht es entlang einer für den öffentlichen Verkehr gesperrten, schmalen Straße, die dann in einen Weg übergeht. Der Weg ist an manchen Stellen recht schmal, sodass man bei Gegenverkehr halten muß. In Sachenbach ist linker Hand ein kleiner Kiosk zu finden. Hier gibt es Getränke und Brotzeiten und einen herrlichen Blick Richtung Walchensee.
Ab Niedernach geht es dann entlang der Mautstrasse Richtung Einsiedeln. Da wir mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist die Benutzung der Strasse für uns gratis. Auf der Hauptstrasse in Einsiedeln rechts abbiegen, über die kurz darauf folgende Brücke fahren und dann links abbiegen. Hier ist zunächst Wallgau ausgeschildert, später folgt der Wegweiser Richtung Eschenlohe.
Nun geht es auf einem Forstweg wieder bergauf Richtung Eschenlainetal. Hier wird es nochmal richtig steil. Da musste ich den einen oder anderen Meter schieben. Schließlich ist man zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Stunden unterwegs. Im Tal lädt der eine oder andere Punkt zum Halten und Natur bewundern ein.
Bergab geht es immer schneller und Eschenlohe ist flott erreicht. Entlang der Bahnlinie geht es zurück zum Ausgangspunkt der Tour, nach Ohlstadt.

Zusammenfassung:
Gefahren mit: Mountainbike
Bademöglichkeiten: Kochelsee, Walchensee
Einkehrmöglichkeiten (Empfehlungen): Fischerwirt in Schlehdorf, Brückenwirt in Eschenlohe
Anspruch der Route: Hoch, Sie sollten für diese Tour trainiert sein
Landschaft: Genial

30.7.2009 Rund um den Faaker See

Heute habe ich den Faaker See umrundet. Das ist keine besondere Leistung, da es sich lediglich um eine ca. 10 Kilometer lange Tour handelt. Aber an der einen oder anderen Stelle geht es schon mal steil bergauf. An einer Stelle in der Nähe von Drobollach empfiehlt es sich, falls Sie mit einem Tourenrad unterwegs sind, abzusteigen. Es geht steil bergab und auf dem Wegstück verteilen sich Baumwurzeln.
Lohnenswert ist ein Stopp im Strandbad Drobollach. Hier ist die Wasserrutsche eine Besonderheit. Sobald man sich oben in die Bahn begibt, gewinnt man schnell an Fahrt. Zum Schluß geht es durch einen Tunnel und dann landet man im Faaker See. Eine Klasse Erlebnis. Ansonsten handelt es sich um eine schöne Tour. Ab und zu verläuft der Rad/Wanderweg leider neben der Straße.
Bilder dieser Tour folgen

29.7.2009 Tour Faak am See – Burgruine Finkenstein

Da ich mich derzeit in Faak am See in Kärnten (Österreich) aufhalte, kann ich hier das Radfahren natürlich auch nicht lassen. Ich habe mein Mountainbike mitgenommen und bin heute von Faak am See zur Burgruine Finkenstein gefahren. Die Strecke führte die Altfinkenstein Straße hoch zur Burg. Die Steigung der durchgehend befestigten Fahrstraße betrug maximal 11 Prozent. Also durchweg moderat. Nach ca. 350 Metern Aufstieg war ich oben bei der Burg. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick Richtung Faaker See sowie Richtung Villach.
Leider habe ich von dieser Tour keine GPS Aufzeichnung angefertigt. Aber empfehlenswert ist diese Tour allemal. Einige Bilder folgen.

23.07.2009 Hagelunwetter in Ohlstadt

Gestern Abend sollten die Wetterpropheten leider Recht bekommen: Gegen 19:00 Uhr spielte das Wetter total verrückt. Erst regnete es in Strömen und dann kam der Hagel. Mein Auto ist nun rundum verbeult. Mal sehen was jetzt passiert, denn die Auto Versicherungen werden jetzt mit Schadensmeldungen bombardiert. Kommende Woche möchte sich meine Auto Versicherung mit mir telefonisch in Verbindung setzen um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Ich hoffe nur, dass gestern Abend nicht zu viele Radelfans hier in der Umgebung unterwegs waren, denn die Hagelkörner waren richtig groß.

20.07.2009 Ohlstadt – Heimgarten

Heute Nachmittag war das Wetter super schön. Also machte ich mich so gegen 16:00 Uhr auf den Weg Richtung Kreut Alm. Dieses Mal wollte ich probieren wie weit ich es den Heimgarten hinauf schaffe. Aber bei 20 Prozent Steigung ist bei mir einfach Schluss. Da kann ich nur noch schieben. Auf etwa 1200 Meter Höhe kehrte ich um und fuhr zurück nach Ohlstadt.
Trotzdem, es war super schön da oben und heute hatte ich zum ersten Mal dieses Jahr das Gefühl: “Es ist Sommer”.

15.07.2009 – Ohlstadt – Eschenlohe – Oberau – Farchant

Tja, heute hat es wieder geregnet, wie aus Kübeln. Am Nachmittag klarte es auf und ab auf´s Rad. Heute bin ich von Ohlstadt über Eschenlohe und Oberau nach Farchant gefahren. Die Tour habe ich nicht GPS mäßig erfaßt, aber dafür habe ich meine Kamera zum Einsatz gebracht. Bilder sind hier zu finden. Die GPS Route folgt in Kürze.

Heute war ein superschöner Tag

Und deshalb bin ich auch ein wenig in der Gegend herum geradelt. Erst am späten Nachmittag begann es ein wenig zu tröpfeln. Aber das war nicht der Rede Wert. Wer ist denn heute noch mit dem Fahrrad unterwegs gewesen? Freue mich auf Eure Berichte.

Yuhuu…

… heute war das Wetter endlich mal wieder so gut, dass ich keine Angst haben mußte nass zu werden. Ich glaube, meine letzte Radtour vor etwa drei Wochen gemacht zu haben. Aber heute konnte ich einfach nicht mehr warten. Also bin ich von Ohlstadt aus rund um das Murnauer Moos gefahren. Streckenlänge etwa 30 Kilometer. Die heute gefahrene Variante weicht ein wenig von der auf dieser Seite veröffentlichten Route ab, daher war die heutige Tour etwas kürzer. Aber es war einfach super!!